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Von Basel nach Bali
Nemtsov, Nidecker, Pécou

K6 — Looking East
Sonntag, 13. Juni 2027, 19 Uhr
Stadtcasino Basel

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Sarah Nemtsov

«Black Trees» | CH

Thomas Nidecker 

«Tableaux 16» for orchestra | World Premiere 

Thierry Pécou

"Dear Bali Concerto" | CH

Alexandre Tharaud, Piano
Jonathan Stockhammer, Head
Basel Sinfonietta

Von der Dunkelheit ins Licht, vom Westen in den Osten: Das abschliessende Konzert der Saison lädt auf eine facettenreiche Reise ein. Neben Thomas Nideckers Uraufführung stehen zwei jüngere Meisterwerke auf dem Programm. Eines davon ist «Black Trees» von Sarah Nemtsov: «Es ist ein Nachtstück», sagt die deutsche Komponistin. Als Kompositionsauftrag im Rahmen des Beethoven-Jahres 2020 entstanden, näherte sie sich Ludwig van Beethoven auf eine ungewöhnliche Weise: über die Idee von gestapelten, skulpturalen Farbschichten, einem Bild ihrer Mutter, der Malerin Elisabeth Naomi Reuter, und Gedichten von Sylvia Plath. Durch die COVID-Pandemie und eine deswegen geplatzte Uraufführung geriet das Werk vorerst etwas in Vergessenheit. 2025 wurde es mit mehreren Aufführungen wieder zum Leben erweckt und nicht nur die Komponistin freut sich, dass es unter der Leitung von Gastdirigent Jonathan Stockhammer seinen Weg nun nach Basel findet.

Thierry Pécous «Cara Bali Concerto» von 2020–21 für Klavier und Orchester führt auf eine Klangreise in den Osten. Dabei wird Pécous Begeisterung für die Musiktraditionen Südostasiens und der Gamelanmusik deutlich, deren Mechanik und musikalische Komplexität er in seinem Stück evoziert.

Ein besonderes Highlight: Als Solist dabei ist Pianist Alexandre Tharaud, ein «treuer Weggefährte» Pécous, der bereits die Uraufführung des Werks mit dem Orchestre National de Lyon bestritt. 

Das Kernstück zwischen Pécou und Nemtsov bildet die neue Komposition von Thomas Nidecker. Als Gründungsmitglied der Basel Sinfonietta ist der Basler Musikschaffende eine prägende Figur in der Geschichte des Orchesters sowie für die Entwicklung des lokalen Kulturschaffens. Der Saisonabschluss der Basel Sinfonietta führt also mitunter in die Ferne – und feiert gleichzeitig die eigene Geschichte in unmittelbarer Nähe.

 
 

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