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Epicycle 3 - Kraft

Messe, Basel So 24. Januar 2016, 19 UHR

MAGNUS LINDBERG (*1958)

KRAFT

MICHAEL TORKE (*1961)

ECSTATIC ORANGE

THOMAS ADÈS (*1971)

ASYLA 

Baldur Brönnimann Dirigent

Baldur Brönnimann ist einer der führenden Dirigenten für zeitgenössische Musik. In Basel geboren und in Pratteln aufgewachsen, wurde er an der Musikakademie der Stadt Basel und dem Royal Northern College of Music in Manchester ausgebildet. Nach seinem Studium war er dort als Lehrbeauftragter für Dirigieren tätig.

Mit seiner grossen Offenheit ist Brönnimann im Opernhaus wie im Konzertsaal viel gefragt. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen die Zusammenarbeit mit La Fura dels Baus an György Ligetis «Le Grand Macabre» an der English National Opera und dem Teatro Colón, Buenos Aires; John Adams' «The Death of Klinghoffer» an der English National Opera; Kaija Saariahos «L'amour de loin» an der Norwegian Opera und dem internationalen Festival in Bergen sowie Fausto Romitellis «Index of Metals» mit Barbara Hannigan am Theater an der Wien. Am Teatro Colón dirigierte er auch Arnold Schönbergs «Erwartung», Karol Szymanowskis «Hagith» und Helmut Lachenmanns «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern» mit dem Komponisten als Sprecher.
Brönnimann arbeitet eng mit Komponisten wie John Adams, Kaija Saariaho, Harrison Britwistle, Unsuk Chin und Thomas Adès zusammen und wird sehr häufig für Ur- und Erstaufführungen angefragt.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Baldur Brönnimann mit dem Teatro Colón in Buenos Aires, für welches er regelmässig Neuproduktionen zeitgenössischer Opern erarbeitet. Seit Januar 2015 ist er zudem Chefdirigent des Orquestra Sinfónica in Porto. Dort etablierte er Konzertprogramme, die eine Verbindung zwischen dem Standardrepertoire und unbekannten und zeitgenössischen Werken herstellen.

Bekannt für seine aussergewöhnlichen Konzertprogramme, arbeitet Brönnimann regelmässig mit Orchestern wie dem Oslo Philharmonic, dem Royal Stockholm Philharmonic, der Britten Sinfonia, dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony, dem Copenhagen Philharmonic und dem Seoul Philharmonic. Brönnimann wurde wiederholt von den führenden Ensembles für Neue Musik wie dem Ensemble interconterporain, dem Klangforum Wien und dem norwegischen BIT20, welches er bis 2015 geleitet hat, eingeladen.

Ab dieser Spielzeit 2016/17 ist Baldur Brönnimann Principal Conductor der Basel Sinfonietta und damit der erste Dirigent, der von dem selbstverwalteten Orchester in seiner 35-jährigen Geschichte für eine regelmässige Zusammenarbeit engagiert wurde. Sein Debut mit der Basel Sinfonietta gab er im Januar 2016.

 

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Wir sind aufgeregt:

Am 24. Januar 2016 spielen wir zum ersten Mal unter dem Dirigat unseres designierten Principal Conductors Baldur Brönnimann. Deswegen lesen Sie jetzt und in den kommenden Wochen auch auf allen unseren Werbemitteln den Ausruf „Baldur kommt…“. Wir freuen uns, den gebürtigen Basler Dirigenten für eine langjährige Zusammenarbeit gewonnen zu haben und hoffen auf viele spannende und beglückende Konzerterlebnisse. Für unsere erste Zusammenarbeit haben wir uns Grosses vorgenommen. Wir spielen drei Werke, die den Rahmen eines „handelsüblichen“ Konzertsaals sprengen. Deswegen freuen wir uns, Sie in der Halle 3 der Messe Basel zu diesem aussergewöhnlichen Konzert begrüssen zu dürfen.

Das erste Werk Ecstatic Orange von Michael Torke, ist eine Hymne des Komponisten an die Farbe Orange. Als Synästhesist nimmt Torke Klänge als Farben war und umgekehrt. Dies lässt er uns in seinem von Jazzklängen und Big-Band Sounds inspirierten Werk direkt erfahren. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, typisch Basel Sinfonietta, die Musik zu Bildern werden zu lassen und haben gemeinsam mit der Music Animation Machine von Stephen Malinowski eine Videoprojektion erarbeitet, die Ihnen diese Musik auch optisch nahebringt.

Thomas Adès ist mittlerweile ein britischer Nationalkomponist. Wir spielen sein Hauptwerk für Orchester, Asyla, in welchem Adès Inspirationen aus Techno- und Clubmusik zu einem feingesponnenen Gewebe neuartiger und doch vertrauter Klänge verwoben hat.


Eines der spektakulärsten Werke der zeitgenössischen Musik ist sicher Kraft von Magnus Lindberg. 6 Solisten, Elektrotechnik, ein Orchester in übergrosser Besetzung, ein Dirigent, der auch Schlagzeug spielen muss, und eine Instrumentenliste, die nicht enden will und die der Komponist für seine vielgestaltigen Klänge wunderbar vielfältig einsetzt.


Es gibt also viel zu erleben. Kommen Sie und lassen Sie sich diese erste Begegnung mit Baldur Brönnimann nicht entgehen.


Und auch diesmal gibt es eine Einführung 45 Minuten vor Konzertbeginn in der Halle 3 der Messe Basel.

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