
Vergangene Konzerte > ASERBAIDSCHAN
Leitung: Stefan Asbury
Violine: Patricia Kopatchinskaja
Rudolf Kelterborn (*1931):
Musica luminosa (1983/1984)
Faradsch Garayev (*1943):
Konzert für Orchester und Sologeige (2004), Uraufführung
Antonín Dvořák (1841-1904):
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889)
Im November-Konzert lädt die basel sinfonietta zu einer Reise ins fern-exotische Aserbaidschan ein. Mit dabei ist die moldawische Stargeigerin Patricia Kopatchinskaja, die dank ihrer eigenwilligen Interpretationen längst zu einem Stammgast im internationalen Festspielbetrieb geworden ist: Vom Lucerne Festival bis nach Salzburg, von den Wiener Festwochen bis zum Montreux Jazz Festival erstreckt sich das künstlerische Wirken der jungen Ausnahmekünstlerin, die sich in ihren Konzerten auch für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts stark macht. Kein Wunder also, dass sie auch bei ihrem Basler Gastspiel mit einer Uraufführung aufwartet: Faradsch Garayevs Violinkonzert. Der aserbaidschanische Komponist verbindet die Traditionslinien Europas mit der kulturellen Identität seiner Heimat. In bester postmoderner Manier stehen musikgeschichtsträchtige Zitate neben westlichen und östlichen Stileinflüssen: Ein spannender Dialog, der sich auch durch die anderen Werke des Programms fortsetzt. So gelingt es Antonín Dvořák in der 8. Sinfonie auf ähnliche Weise, den volkstümlichen Zungenschlag seiner böhmischen Heimat mit dem musikalischen Idiom der europäischen Kunstmusik zu verbinden. Rudolf Kelterborns Musica luminosa steht schliesslich als Schweizer Beitrag in diesem internationalen Konzertprogramm.
In Baku wird die basel sinfonietta statt des Konzerts für Violine und Orchester von Faradsch Garayev folgendes Werk interpretieren:
Frangis Ali-Sade (*1947): Konzert für Violoncello und Orchester „Mersiye“ (2002); Solist: Julius Berger
In Zusammenarbeit mit dem Festival Culturescapes „Aserbaidschan“
Zum vollständigen Telebasel-Beitrag der basel sinfonietta-Reise

Stefan Asbury

Patricia Kopatchinskaja

Faradsch Garayev